Warum fühlt sich Trauer im Sommer so fehl am Platz an?
Warum fühlt sich Trauer im Sommer so fehl am Platz an?
Weil die Welt um einen herum einfach nicht aufhört zu leuchten. Die Sonne scheint, die Nachbarn grillen, Kinder lachen im Garten. Und man selbst trägt einen Schmerz in sich, der sich anfühlt wie eine andere Jahreszeit. Trauer im Sommer ist besonders einsam – weil sie so unsichtbar ist. Weil alle feiern und man selbst nicht weiß, wohin mit dem Gefühl.
Das hat einen guten Grund: Trauer ist gesellschaftlich im Herbst und Winter „akzeptierter". Dunkle Tage, kahle Bäume, Nebel – das passt irgendwie zum Verlust. Der Sommer hingegen verlangt Leichtigkeit. Er hat keinen Platz für Trauer eingebaut.
Aber Trauer fragt nicht nach der Jahreszeit.
Sie kommt, wenn sie kommt. Im August genauso wie im November. Und sie darf da sein – auch wenn draußen die Sonne brennt, auch wenn alle anderen gerade im Urlaub sind, auch wenn Sie das Gefühl haben, Sie stören mit Ihrem Schmerz. Sie stören nicht. Sie trauern. Das ist ein Unterschied.
Bei Bestattung Klein in Geretsried und Wolfratshausen wissen wir: Trauerbewältigung braucht keinen Kalender. Wir sind für Sie da – zu jeder Jahreszeit.

